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Kläranlage Pladenbach, 2. Ausbaustufe

Die Kläranlage des RHV Pladenbach in der Gemeinde St. Georgen wurde im Jahr 1985 mit einer Ausbaugröße von 13.000 EW in Betrieb genommen. Durch die starke Bevölkerungsentwicklung sowie die Ansiedlung diverser Betriebe im Verbandsgebiet war nunmehr die Anpassung der Verbandskläranlage notwendig und wurde auf Grundlage der Auswertung des Kläranlagenbetriebsbuches unter Hinzurechnung der zu­sätzlichen zukünftigen Kläranlagenbelastung eine erforderliche Ausbaugröße von 24.000 EW ermittelt.

Des weiteren wurde die bestehende Regenentlastung Eching durch die Errichtung eines Regenbeckens mit einem Nutzinhalt von 850 m³ an den Stand der Technik angepasst.

Im Zuge des Projektes wurden folgende Bauwerke errichtet bzw. abgeändert:

  • Ertüchtuigung Zulaufpumpwerk
  • Adaptierung Regenklärbecken (Spülkippe)
  • Erweiterung des Rechengebäudes durch eine Sandwaschanlage ein­gebaut werden
  • Erneuerung der Gebläsekompressoren
  • Errichtung eines belüfteten Langsandfang mit Fettfang
  • Erneuerung der Zulaufmengenmessung (IDM)
  • Belebungsbecken: Erneuerung der Belüftung für die bestehenden Becken, Neuerrichtung von zwei weiteren Belebungsbecken mit einem Inhalt von je 1.100 m³
  • Errichtung eines weiteren Nachklärbeckens mit einem Durchmesser von 24 m
  • Adaptierung des Rücklaufschlammpumpwerkes
  • Erhöhung des bestehenden Schlammsilos sowie Errichtung eines weiteren Schlammsilos für ein Gesamtspeichervolumen von rd. 700 m³
  • Austausch der bestehenden Siebbandpresse durch eine Schneckenpresse
  • Errichtung des Regebeckens Eching mit einem Inhalt von 850 m³

Die im Rahmen des gegenständlichen Projektes vorgesehene Kläranlagenerweiterung wurde derart umgesetzt, daß die neuen Bauwerke - Belebungsbecken und Nachklärbecken - ohne wesentliche Betriebsunterbrechungen errichtet und in Betrieb genommen werden konnten. Erst nach Inbetriebnahme und Einarbeitung dieser neuen Bauwerke wurden die alten Anlageteile der Biologie außer Betrieb genommen, angepaßt und wieder in Betrieb genommen. Dadurch konnte bis auf kurzfristigste Unterbrechungen ein durch­gehender Betrieb und somit eine durchgehende Abwasserreinigung gewährleistet werden.